Für jede Tour zu haben:

#MemRädcheOpJöck - Tobias war mit seiner Oma im Rhein-Erft-Kreis unterwegs

''Wassermühlen entlang der Erft'' - Der Erlebnisbericht

So eine Radtour entlang der Erft ist schon was Tolles! Endlose Felder, idyllische Burgen und Mühlen, sowie das familienfreundliche Naturparkzentrum Gymnicher Mühle gibt es zu bestaunen. Wer eine schöne Radtour in der Region machen möchte, die man auch problemlos mit E-Bikes befahren kann, wird bei der Route ''Wassermühlen entlang der Erft'' voll auf seine Kosten kommen.

Bei herrlichstem Sommerwetter schnappten meine Oma und ich unsere Räder und starteten unsere Fahrradtour ''Wassermühlen entlang der Erft''. Dabei ließen wir uns mit der App QuoRadis navigieren. Startpunkt war nicht, wie in der App vorgesehen, der Horremer Bahnhof, sondern das Geburtshaus von Adolf Kolping an der Obermühle in Kerpen.

Das Geburtshaus von Adolf Kolping


Von dort aus fuhren wir durch die Kornfelder Richtung Naturpark Gymnicher Mühle, wo wir zugleich unseren ersten Stopp einlegten. Die Gymnicher Mühle ist eine alte Wassermühle aus dem Jahre 1315, die heute ein Naturparkzentrum und beliebtes Ausflugsziel für Groß und Klein ist.

Informationstafel der Gymnicher Mühle


Wir entschlossen uns spontan einen Rundgang im Erftmuseum zu machen, wo uns ein Film über die Erft von der Quelle in der Eifel bis zur Mündung in den Rhein in Neuss-Grimlinghausen einstimmte. Danach schlenderten wir mit einem Käffchen noch durch den Wassererlebnispark, in dem zahlreiche Familien diesen wunderbaren Sommertag genossen, bevor wir unsere Tour fortsetzten.

Das Mühlenrad der Gymnicher Mühle
Der Eingangsbereich des Erftmuseums
Der Wassererlebnispark


Die Route setzte sich auf gut befahrbaren Radwegen fort, entlang der Erft an den Örtchen Erftstadt-Gymnich und -Dirmerzheim sowie der spätmittelalterlichen Burg Konradsheim vorbei, die für diverse Veranstaltungen angemietet werden kann und neben der sich ein 18-Loch Golfplatz befindet.

Knotenpunkt 59
Die Burg Konradsheim


Unsere Mittagsrast legten wir dann in Erftstadt-Lechenich ein, wo wir uns bei einem Italiener direkt am Markplatz für die zweite Halbzeit unserer Tour stärkten.

Mittagessen beim Italiener
Knotenpunkt 60


Weiter ging es dann für uns durch das Dörfchen Erftstadt-Ahrem und an der Ahremer Mühle vorbei Richtung Erftstadt-Bliesheim, wo man entlang der Felder das schöne Sommerwetter mit einer wunderbaren, ländlichen und idyllischen Aussicht genießen konnte.

Idyllische Aussicht


Die Bliesheimer Mühle wollten wir noch besichtigen, jedoch sind wir dort leider außerhalb der Öffnungszeiten eingetroffen, sodass wir dann beschlossen, unseren Heimweg in Richtung Kerpen entlang der Erft anzutreten und das letzte Stückchen der Route bis Erftstadt-Liblar auszulassen. Dabei orientierten wir uns am Knotenpunktnetz und fuhren die Knotenpunkte 64, 63 und 59 entlang der Erft ab.

Knotenpunkt 63
Die Erft


An einem schönen Plätzchen an der Erft legten wir noch ein vorletztes Päuschen ein und tranken im Schloss Türnich noch einen letzten Espresso, genossen den Blick auf das Schloss und schlenderten durch den anliegenden Schlosspark, bis wir dann das letzte Stück unserer Tour auf uns nahmen und unsere knapp 6-stündige Radtour die insgesamt knapp 40 Kilometer lang war beendeten.

Ein schönes Plätzchen an der Erft
Das Schloss Türnich

Impressionen der Tour

Obermühle Kerpen