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Route der Industriekultur Leverkusen

Touren-Steckbrief

Länge der Tour: 34,4 km
Tour ist kein Rundweg
Tour ist nicht ausgeschildert
Startpunkt: Bahnhof Leverkusen-Chempark
Zielpunkt: Bahnhof Leverkusen Mitte

Leverkusen ist eine sehr junge Stadt: sie wurde erst 1930 gegründet. Noch im 19. Jahrhundert lebten dort, wo sich heute das Stadtgebiet ausdehnt, nur wenige Menschen in kleinen Orten.

Das änderte sich, als 1891 die Firma Bayer ihre Produktion von Wuppertal nach Leverkusen verlegte, dahin wo schon 1861 der Apotheker Carl Leverkus eine Ultramarinfabrik aufgebaut hatte. Die industrielle Produktion an diesem Standort expandierte derart schnell, dass in den umgebenden Ortschaften neue Siedlungen für viele neue Arbeitskräfte geschaffen wurden, genauso wie kulturelle Einrichtungen, Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten. Die Stadtgründung 1930 und die Wahl des Namens Leverkusen war die Konsequenz dieser Entwicklung. So ist Industriegeschichte in Leverkusen wie wohl in keiner zweiten Stadt Deutschlands auch Kulturgeschichte. Aber nicht nur in der unmittelbaren Umgebung des heutigen Chemparks und der Bayer Konzernzentrale wird das deutlich.

Auch andere Stellen der Stadt erzählen von einer Besiedlung, die ganz eng mit den Standortvorteilen der Region verbunden war. Schon bevor Bayer an den Rhein kam, profitierten die Menschen von diesem Handelsweg, in Hitdorf zeugen der kleine Hafen und das benachbarte Heimatmuseum davon. Durch den Ortsteil Schlebusch wiederum geht schon seit Jahrhunderten eine der wichtigsten Handelsstraßen Deutschlands. 1775 zwischen Remscheid und Köln fertiggestellt bekam sie 1865 – inzwischen mit Straßen anderer Regionen verbunden – den Namen Cöln-Berliner Staatsstraße. Wirtschaftliches Handeln ist in Leverkusen auf verschiedene Art und Weise zur Kultur dieser Stadt geworden. Diese Route zeigt, wo das sichtbar wird.


An-/Abreise:
Der Bahnhof Leverkusen Chempark ist mit der S6 zu erreichen. Der Bahnhof Leverkusen Mitte liegt an der gleichen Bahnstrecke. Hier fahren Richtung Köln zusätzlich der RE 1 und der RE 5.

(Bilder: RadRegionRheinland e.V.)

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Sehenswertes am Weg