Kontakt
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Poppelsdorfer Schloss 1

Schloss Poppelsdorf

Kontakt

Meckenheimer Allee 171

53115 Bonn-Poppelsdorf

Tel.: (0228) 9104137

Fax: (0228) 7327

Für Kinder geeignet

Museumsnachmittag für Kinder montags 15.00 Uhr nach Absprache; Gruppe 20,- €

Die Grundsteinlegung des barocken Poppelsdorfer Schlosses auf den Überresten einer 1583 zerstörten Burg erfolgte 1715 unter dem damaligen Kölner Kurfürsten Joseph Clemens. Er beauftragte den französischen Architekten Robert de Cotte, der auch die Pläne für die Kurfürstliche Residenz entwarf, mit der Planung. Vollendet wurde es erst 1753 durch seinen Nachfolger Clemens August, der mit dem Bau den berühmten Baumeister Balthasar Neumann beauftragt hatte. An der Stelle eines alten Wasserschlosses entstand hier ein reich gegliederter Bau, der mit einem Quadrat von vier Flügeln einen runden Arkadenhof umschließt.

Das Schloss, auch Lustschloss Clemensruhe genannt, bildet eine geschlossene vierflügelige Anlage mit jeweils einem Pavillon an den Ecken und in der Mitte der Flügel. Es richtet sich in seinen Sichtachsen sowohl auf die Residenz aus als auch auf die dahinter gelegene Wallfahtskirche auf dem Kreuzberg. Als Sichtachse zum Rhein hin war ursprünglich ein Kanal geplant, verwirklicht wurde jedoch eine breite Kastanienallee.

Von der ursprünglichen, kunstvollen Innenausstattung und Innengestaltung ist nichts erhalten geblieben. Nach starken Zerstörungen 1944 erfolgte ein Wiederaufbau ab 1955.

1818 wurde sowohl das Schloss als auch der angrenzende Park der neu geründeten Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn übereignet und beherbergt seitdem ihre naturwissenschaftlichen Sammlungen. Auch das Mineralogisch-Petrologische Museum ist hier mit einer bedeutenden Sammlung zu Hause.

Der angrenzende Schlossgarten wurde zum "Botanischen Garten" entwickelt und ist heute einer der ältesten und artenreichsten Gärten der Welt.

Eine besondere Attraktion für Liebhaber klassischer Musik bilden alljährlich die "Poppelsdorfer Schlosskonzerte". Vor der beleuchteten Kulisse des barocken Schlosses finden diese Aufführungen hier an Sommerabenden statt.

(Bilder: Stadt Bonn)

Eintrittspreise

Mineralogisches Museum der Universität Bonn:

Dauerausstellung inkl. aktueller Sonderausstellung: 2,50 € pro Person
Studenten, Erwerbslose und Schwerbehinderte: 1,50 € pro Person (bitte Berechtigung vorzeigen)
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: Eintritt frei
Gruppenführungen: Infos siehe unter https://www.steinmann.uni-bonn.de/museen/mineralogisches-museum/bildungsangebot/agebote-fuer-erwachsene
Jahreskarte: 20,- €

Botanische Gärten der Universität Bonn (inkl. Nutzgarten im Katzenburgweg):

Eintritt 3 € pro Person
Ermäßigt 1 € pro Person (Schüler, Studenten, Auszubildende, Senioren ab 65, Schwerbehinderte mit Berechtigungsausweis)
Kinder bis einschließlich 12 Jahre frei
Familienkarte entfällt, da Kinder bis 12 Jahre freien Eintritt haben
Freundeskreismitglieder und Mitglieder der Alexander-Koenig-Gesellschaft haben freien Eintritt

Öffnungszeiten

Mineralogisches Museum der Universität Bonn:

Mittwoch 15.00 bis 18.00 Uhr
Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag 10.00 bis 17.00 Uhr
Geänderte Öffnungszeiten während der Osterferien!
Das Mineralogische Museum bleibt am 14.04.2017 (Karfreitag) und am 16.04.2017 (Ostersonntag) geschlossen.
An folgenden Feiertagen bleibt das Museum geschlossen: Neujahr, Karneval, Ostern, Pfingsten, Weihnachten, Silvester


Botanische Gärten der Universität Bonn (inkl. Nutzgarten im Katzenburgweg):

Sommerhalbjahr (1. April bis 31. Oktober):
Täglich (außer Samstag) 10 - 18 Uhr
Donnerstag 10 - 20 Uhr

Winterhalbjahr (1. November bis 31. März):
Montag - Feitag 10:00 - 16:00 Uhr
An den Weihnachtstagen und Neujahr sind die Botanischen Gärten geschlossen.