Kontakt
de
Äußerer Grüngürtel 1928

Äußerer Grüngürtel

Für Kinder geeignet

Mehrere Sport- und Spielflächen

Der Äußere Grüngürtel ist ein wohnnahes Erholgungsgebiet. Große Parkflächen bieten Gelegenheit für Sport an der frischen Luft, somit wird der Äußere Grüngürtel von vielen Fahrradfahrern, Spaziergängern, Hundebesitzern und Joggern genutzt.


Oberbürgermeister Konrad Adenauer veranlasste den Bau des Äußeren Grüngürtels auf dem Gelände des 42 km langen äußeren Befestingungsringes, welcher auf beiden Seiten des Rheins mit einem Radius von ca. 5-7 km um den Dom angelegt wurde.


Große, offene Wiesenflächen sowie die Integration von Wasser waren für den damaligen Leiter der Planungsabteilung im Gartenamt ein unverzichtbarer Bestandteil für den Äußeren Grüngürtel. Aus diesem Grunde befinden sich heute im gesamten Verlauf des Grüngürtels insgesamt acht künstlich angelegte Wasserbecken (z.B. der Decksteiner Weiher). Mit den Arbeiten zum Ausbau des Äußeren Grüngürtels konnte die Gartenverwaltung in vielen Abschnitten im Winter des Jahres 1927 beginnen. Wie schon beim Ausbau des Inneren Grüngürtels wurden auch hier im Rahmen der Erwerbslosenfürsorge eine große Anzahl von Arbeitslosen beschäftigt. Bis zum Jahre 1929 war annähernd der gesamte südliche Abschnitt des linksrheinischen und Teile des rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtels fertig gestellt. Lediglich ein kleinerer, zentral gelegener Bereich in der Dürener Straße wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg durch den damaligen Leiter des Garten- und Friedhofsamtes Kurt Schönbohm gestaltet und in den Grüngürtel einbezogen.

(Bilder: © Stadt Köln / Amt für Landschaftspflege und Grünflächen)