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Gustorfer Mühle

Die Wehranlage der Gustorfer Mühle

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Zur Wassermühle 27

41517 Grevenbroich-Gustdorf

Die Gustorfer Mühle (seltener auch Gindorfer Mühle genannt) ist eine ehemalige Wassermühle an der Erft nahe dem Grevenbroicher Stadtteil Gustdorf im Rhein-Kreis Neuss.



Schon 1386 wurde die Gustorfer Mühle erstmals erwähnt als eine erzbischöfliche Zwangsmühle mit dem Bannbezirk Gustorf, Gindorf und Frimmersdorf.



Die Bockständerwehranlage staute das Wasser der Erft, um die seit Mitte des 19. Jahrhunderts vorhandenen drei Wasserräder anzutreiben, die wiederum die Kornmühle bis etwa 1913 in Bewegung setzten. Danach erfolgte ein grundlegender Umbau unter Ersatz der Wasserräder durch eine heute noch vorhandene Turbinenanlage. Die Mühle soll danach jedoch nicht wieder in Betrieb genommen worden sein.



Bis ins 19. Jahrhundert hinein hatte die Mühle jedoch nur ein einziges unterschlächtiges Wasserrad.



Heute staut die Wehranlage das Wasser der Erft, um die beiden zu ihr parallel laufenden Gewässer Gustorfer und Neuenhausener Graben aus ökologischen Gründen ausreichend mit Wasser zu versorgen. Eine Nutzung der Wasserkraft als Mühlenbetrieb ist nicht mehr möglich, da der Wasserspiegel mittlerweile nicht mehr die erforderliche Höhe dafür hat.



Das Staurecht liegt beim Erftverband.