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Das Quirinus-Münster prägt das Neusser Stadtbild

Quirinus-Münster

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Münsterplatz

41460 Neuss

Tel.: (02131) 4037795

Das Quirinus-Münster ist eine der bedeutendsten spätromanischen Kirchen am Niederrhein und zudem Wahrzeichen der Stadt Neuss. Die Emporenbasilika wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Begründt wurde der Kirchenbau 200 Jahre zuvor durch die Grundsteinlegung eines Klosters, in dem die Gebeine von Quirinius seine letzte Ruhestätte fand. Die aus Rom überführten Überreste des Neusser Stadtpatrons machten aus dem Kloster ein beliebtes Pilgerziel.


Das Wahrzeichen der Basilika war zunächst der etwa 100 Meter hohe Westturm, der im Jahr 1741 bei einem Brand nach einem Blitzeinschlag wie auch der Rest des Gebäudes schwer beschädigt wurde. Die gotischen Spitzhelme auf dem West- und Ostturm wurden nicht wieder aufgebaut, dafür erhielt der Ostturm aber eine Barockkuppel mit dem Standbild des Neusser Schutzpatrons St. Quirinus.


Während der französischen Revolution und des zweiten Weltkrieges wurde das Quirinus-Münster schwer beschädigt, aber wieder aufgebaut. Allerdings wurden während der französischen Revolution wertvolle Ausrüstungsgegenstände gestohlen, die bis heute nicht wieder aufgetaucht sind. Im Jahr 2006 wurde das Quirinus-Münster aufwändig saniert und erstrahlt so auch 800 Jahre nach seiner Errichtung im alten Glanz.



2009 verlieh der damalige Papst Benedikt XVI. der Kirche den Ehrentitel einer basilica minor und betont die Bedeutung des Quirinus-Münsters für das Umland und die Region.


(Bilder: Rhein-Kreis Neuss)