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Die rheinische Apfelroute

Ein einzigartiger Themenradweg durch NRWs größtes Obst- und Gemüseanbaugebiet

Touren-Steckbrief

Länge der Tour: 124 km
Tour ist eine Rundweg
Tour ist ausgeschildert

Für Kinder geeignet

Die Rheinische Apfelroute führt Sie auf 120 Streckenkilometern durch die größte Obst- und Gemüseanbauregion Nordrhein-Westfalens. Im Süden des Naturpark Rheinland und in unmittelbarer Nähe zur Bundesstadt Bonn prägen blühende Obstplantagen, bunte Gemüsefelder, zahlreiche Streuobstwiesen und regionale Obsthöfe diese einzigartige Kulturlandschaft. In den sechs Kommunen der Region Rhein-Voreifel – Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg – haben Sie die Möglichkeit, die Rheinische Apfelroute aktiv und mit allen Sinnen zu erleben. Zahlreiche Hofläden, Hofcafés, Restaurants und Beherbergungsbetriebe bieten unterwegs die Möglichkeit einzukehren und zu verweilen. Genießen Sie eine entspannte Radtour durch abwechslungsreiche Landschaften und lernen Sie eine neue Seite von Nordrhein-Westfalen kennen.

Länge: 124 km
Anstieg: 688 m
Fahrtzeit: 14 Std.


Was kann man erleben?
Landwirtschaft, Natur und Kulturlandschaft stehen im Vordergrund auf der Rheinischen Apfelroute: Ausgedehnte Obstplantagen, bunte Gemüsefelder, beeindruckende Aussichten und malerische Ortschaften bilden den Kern der Route. Besonders im Frühling zur Obstblüte und im Herbst zur Ernte bieten sich einmalige Anblicke: Blühende bzw. voll behangene Obstbäume soweit das Auge reicht. Geht es auch bergauf? Ganz ohne Steigungen geht es leider nicht. Allerdings sind diese bei uns nicht sehr zahlreich. Wenn Sie bergauf radeln müssen, werden Sie fast immer von tollen Aussichten belohnt. Ob in die Eifel, in das Ahrtal oder bis zum Kölner Dom – spektakulär sind sie alle. Außerdem schmeckt mit jedem Höhenmeter der Apfelkuchen danach umso besser. Genaue Infos zu allen Anstiegen finden Sie im detaillierten Höhenprofil der Routenbeschreibungen.

Authentisch und regional?

Auf jeden Fall! Zahlreiche Hofläden, Hofcafés, Restaurants und Beherbergungsbetriebe bieten Ihnen unterwegs die Möglichkeit einzukehren, zu verweilen oder regionale und saisonale Erzeugnisse einzukaufen. Tipp: Wenn alle Läden geschlossen haben, gibt es an einigen Punkten in der Region Automaten mit frischen regionalen Produkten. Die haben 24/7 geöffnet!

Nebeneinander radeln?
Kein Problem auf der Apfelroute: Die Themenradroute führt über verkehrsarme und gut asphaltierte Wege der Region. Auf dem größten Teil der Route können Sie auf breiten Wirtschaftswegen entspannt ohne Verkehrsbelästigung die Natur genießen. Die Hauptroute ist zu mehr als 90 % asphaltiert und bietet somit viel Komfort bei jedem Wetter.

Auch mal Pause machen?

Bei uns entstehen bis 2020 neben neu gestalteten Rastplätzen insgesamt 12 attraktive Erlebnisstationen, an denen Informationen zur regionalen Landwirtschaft und Kulturlandschaft informativ und spielerisch – insbesondere an Familien mit Kindern – vermittelt werden. Außerdem können Sie bei unseren zahlreichen Gastgebern entlang der Strecke einkehren und sich bei einer kleinen Stärkung entspannen und ausruhen.

Noch nicht müde?
Falls Ihnen die 120 km der Hauptroute nicht weit genug sind, können Sie sich auf den sechs Ortsrunden (jeweils ca. 15-40 km), welche die Apfelroute in den Kommunen ergänzen, austoben. Dort werden noch einmal gezielt einzelne lokale Sehenswürdigkeiten und attraktive Aus-, An- und Fernblicke angefahren.


Weitere Informationen zur Route, Tourenvorschlägen und Attraktionen gibt es unter: www.apfelroute.nrw



Auf Karte anzeigen

Download der Tour

Sehenswertes am Weg

Offizielle Webseite der Route

Besonderheit

Radfahren im größten Obst- und Gemüseanbaugebiet NRWs

Wegbeschreibung

In Alfter erfährt man das Wechselspiel zwischen der Ville mit ihren zahlreichen Streuobstwiesen und den großen Gemüsefeldern in der Ebene. In Bornheim geht es vom Rheinufer über ausgedehnte Spargel- und Erdbeerfelder in die Höhen des Vorgebirges mit malerischen Ausblicken bis zum Kölner Dom. Rund um Meckenheim radelt man durch ausgedehnte Apfelplantagen und Baumschulfelder mit einer beeindruckenden Vielfalt an Baumarten und -formen. In Rheinbach erlebt man das Wechselspiel von historischen Gebäuden, Römerzeit und der modernen Landwirtschaft und Agrarforschung mit hoch technologisierten Versuchsgütern. Swisttal bietet während der Radtour beeindruckende Weitblicke bis in die Höhenlagen der Eifel über Felder, Wiesen, Burgen und Schlösser. Dabei wird man in vielen Abschnitten durch das beruhigende Rauschen der Swist begleitet. Wachtberg ergänzt diese Vielfalt der Erlebnisse entlang der Route durch seine vulkanisch geprägte Hügellandschaft und die beeindruckenden Aussichten über leuchtende Beerenfelder und alte Obstbäume bis auf das Siebengebirge. Entlang der Strecke bieten Ihnen zahlreiche Obsthöfe und Hofläden, Cafés und Restaurants die Möglichkeit regional erzeugte Produkte mit allen Sinnen zu erleben. Den Weg der Erzeugnisse vom Feld bis auf den Teller können Sie dabei hautnah erfahren. Entspannen Sie sich abends nach viel Bewegung in der frischen Luft und den interessanten Eindrücken des Tages in den Hotels und Ferienwohnungen der Region.

Anreise:

Durch unsere Lage in der Nähe der Metropolen Köln und Bonn sind wir hervorragend erreichbar. Ob mit der Bahn oder dem eigenen PKW – mit beiden Verkehrsmitteln können Sie Ihre Tour unmittelbar an der Rheinischen Apfelroute starten.


Bahn:
Sie erreichen die Rheinische Apfelroute über das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn und das regionale Netz des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg. Die Wahl des passenden Bahnhofes hängt natürlich von der Wahl Ihres gewünschten Startpunktes ab. Auf der Webseite des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (www.vrsinfo.de) oder auf der Webseite der Deutschen Bahn (www.bahn.de) können Sie Ihre Anreise bequem online planen.


PKW
Falls Sie mit dem Auto unterwegs sind, können Sie an zahlreichen Punkten entlang der Route ihr Fahrzeug abstellen und direkt mit dem Fahrrad auf Ihre Tour starten. Neben den in der Karte dargestellten Parkplätzen gibt es zahlreiche weitere öffentliche Parkplätze in den Städten und Gemeinden der Region. Tipp: Wählen Sie doch Ihren Parkplatz so, dass Sie am Abend gemütlich mit der Bahn zurück zu Ihrem Auto gelangen. Auf diese Weise können Sie noch viel mehr unserer schönen Region erfahren und müssen bei einer Tagestour nicht die gleiche Strecke zweimal fahren.