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Chorruine Heisterbach

Die Klosterruine Heisterbach ist eine ehemalige Zisterzienserabtei im Siebengebirge in der Nähe von Bonn. Sie liegt im Heisterbachtal zwischen Oberdollendorf und Heisterbacherrott (Stadtgebiet Königswinter).

1089 entstand der Orden der Zisterzienser als Reformbewegung im benediktinischen Mönchtum. Weitab von besiedeltem gebiet sollten die Mönche den benediktinischen Grundsatz „bete und arbeite“ verwirklichen.

Auf Ersuchen des Kölner Erzbischofs zogen zwölf Mönche der Abtei Himerod in der Eifel unter Führung von Abt Hermann im Jahre 1189 zur Gründung der Abtei Heisterbach aus. ZUnächst bezogen sie die verlassenenen Gebäude einer Augistinereremitenklause auf dem petersberg. 1202 war die Umsiedlung nach Heisterbach abgeschlossen.

Jahrhunderte lang war die Zisterzienserabtei im Heisterbacher Tal geistiger und wirtschaftlicher Mittelpunkt für die nähere und weitere Umgebung.

Nach Aufhebung des Klosters im Zuge der Säkularisation nach 1803 wurde die Abteikirche zum Abbruch verkauft. Auf dem bis heute erhaltenen und von der historischen Klostermauer eingefassten Gelände stehen der imposante Chor der ehemaligen Abteikirche und einige Gebäude des 18. Jahrhunderts. Der im 19. Jahrhundert unter Einbeziehung der Chorruine errichtete englische Park des Fürsten zur Lippe ließ Heisterbach zum beliebten Motiv der Rheinromantik werden.

ChorruineHeisterbach_2.jpg

(Bilder: Tourismus Siebengebirge GmbH)

Öffnungszeiten

Adresse

Heisterbacher Straße

53639 Königswinter

info(at)klosterlandschaft-heisterbach.de

www.klosterlandschaft-heisterbach.de